Ein Verb bleibt hängen

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Spricht der Russe von seinem Haus, ist in den meisten Fällen, je nach Region, von seinem „domik“ oder seinem „domtschik“ die Rede. Dabei heißt „Haus“ auf Russisch schlicht „dom“. Besonders in den russischen und slawischen Sprachräumen tritt der so genannte flektierende Sprachbau mit einem Suffix (hier: Diminutiv- (Verkleinerungs-)Suffix) häufiger auf. Auch bei Nachnamen kennt man den Suffix. In diesen Fällen spricht man aber von einer „Derivation“. Beispiel: Ist etwas „im Stil von Franz Kafka“, spricht man von „kafkaesk„, das dadurch beschriebene Handeln ist absurd, bedrohlich, beklemmend. Dieses Ableitungsmorphem „-esk“ wurde bei einem anderen Nachnamen schlicht zu einem „-en“. Wulff wurde […]