18 Tage bis Santiago de Compostela

Camino_2015_Chris_web0Was haben die US-Schauspielerin Shirley MacLaine, der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho und der deutsche Comedian Hans-Peter Kerkeling gemeinsam? Sie sind – unabhängig voneinander – den so genannten “Camino”, zu deutsch den Jakobsweg, bis ins spanische Santiago de Compostela gelaufen. Und haben anschließend die Weltöffentlichkeit an ihren Erlebnissen und Eindrücken ihres mehrwöchigen Trips teilhaben lassen. Über den “Camino”, auf English schlicht “The Way”, gibt es aber nicht nur die drei Bücher (Beispiel: Hape Kerkerling Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg ´Affiliatlink´) der oben genannten Protagonisten. Auch in zahlreichen Spielfilmen (“Saint Jacques – Pilgern auf Französisch”, “The Way – Dein Weg”), Dokumentarfilmen (“Camino de Santiago“) und Reiseführern wurde immer wieder versucht, die Faszination, die von einer Wanderung auf dem Camino ausgeht, in Worte oder Bilder zu kleiden. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Aus diesem Grund wollte ich nicht auch noch meine Erlebnisse auf meiner Reise der Weltöffentlichkeit mitteilen und mehr oder weniger täglich davon berichten. Zudem sprachen persönliche Gründe dagegen. Aber ich bin ihn gelaufen, nicht den bekannten Camino Frances (aus Frankreich, etwa 800 Kilometer) sondern den Camino Portugués, von Porto nach Santiago, knapp 250 Kilometer zu Fuß, ohne Smartphone, ohne Internet, ohne Partner und ohne Hotelreservierungen. Eine tolle, heilsame, und ja, auch spirituelle Erfahrung, die man unbedingt alleine machen sollte. Fundamentale Werte des gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft oder schlicht der Austausch persönlicher Empfindungen bekommen auf dem Camino eine ganz andere, besondere Note. Egal ob die Initialzündung, den Camino zu laufen, schlicht Abenteuerlust oder Erneuerung bzw. Vertiefung des eigenen, christlichen Glaubens lautete.

Einige Dinge würde ich für meine nächste Wanderung, und die kommt, soviel ist sicher, sicher anders machen. Vorausgesetzt es ergibt sich noch einmal, dass ich drei Wochen meine Aufgaben Ruhen lassen kann, würde ich den Jakobsweg im Juni laufen – und nicht Ende Juli mit teilweise bis zu 34 Grad Celsius Tageshöchsttemperatur. Zudem sind mehr als 10 Kilogramm Gepäck nur Extremsportlern zu empfehlen und ein langärmeliges T-Shirt und eine gute Kopfbedeckung mehr als essentiell wichtige Utensilien. Dank an alle (neuen) Freunde, meiner Familie, allen Camino-Fans und Bekannten, die mein Vorhaben – in welcher Form auch immer – unterstützt haben! Es hat gut getan.

Hier ein paar Impressionen – Camino Portugués 2015:

Safer Internet Day 2013

Logo Safer Internet Day 2013Das Internet und seine digitalen Netze sind längst essentiell. Egal ob in der Industrie, bei Behörden, für Journalisten, Berater oder für Privatpersonen, ohne “Online” geht meistens nichts. Doch das Internet ist wie ein öffentlicher Platz. Man kann sich dieses “World Wide Web” durchaus wie einen großen Marktplatz oder eine riesige Einkaufshalle vorstellen. Genau deshalb ist das Netz zu einer kritischen Infrastruktur geworden, die zwar nicht ohne Risiken aber für die moderne Zivilisation mittlerweile auch fast so wichtig ist, wie die Versorgung mit Strom und Wasser. Also, sichern Sie ihre Daten, lassen Sie nichts online liegen! Veröffentlichen Sie keine Passwörter, ihre Steuererklärung oder sonstigen privaten Dinge. Im Internet findet sich alles (wieder). Lebenslänglich. Und darüber hinaus. Eine schöne Ansprache zum heutigen Safer Internet Day hat die EU-Kommissarin für Digitale Agenda, Neelie Kroes, online gestellt. In Ihrer Video-Botschaft zum Safer Internet Day 2013 stellt sie noch einmal den großen Stellenwert einer verantwortungsvollen Internetnutzung heraus. Falls gewünscht, gebe ich gerne Tipps für den sicheren Umgang mit privaten Daten, auch und besonders in den Sozialen Netzwerken. Besuchen Sie einfach einen meiner Kurse (siehe Kalender rechts!) oder vereinbaren Sie einen Termin.

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VHS Münster bleibt im Aegidiimarkt

Ob es an den wenigen Sonnenstrahlen lag, die tagsüber immer wieder durch die Wolkendecke über Münster stachen? Oder gar an den “angenehmen” Temperaturen von bis zu 11 Grad Celsius? Wie auch immer, aus ganz besonderem Interesse freue ich mich über die (einstimmige) Entscheidung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, die Volkshochschule bis mindestens 2016 im Aegidiimarkt beheimatet zu lassen. Diese Entscheidung fiel am gestrigen Donnerstagabend. Und damit nach dem Wegfall der Räumlichkeiten am VHS-Standort Katthagen ausreichend Platz für die Kurse aus dem reichhaltigen Angebot bleibt, wird das ehemalige Geschäftslokal des Ausrüsters “Kettner” angemietet und umgebaut. Das berichtet die Münstersche Zeitung in der heutigen Ausgabe.

Dieser Entscheidung war ein wochenlanger Streit vorausgegangen, in dem auch über einen Neubau diskutiert wurde. Das äußere Klima hat demnach anscheinend am gestrigen Donnerstagabend das innere Klima beruhigt. Eine gute Entscheidung für die Kulturstadt Münster. Vor diesem Hintergrund freue ich mich noch mehr auf meinen Kurs für Seniorinnen/Senioren “Soziale Netzwerke wie Facebook nutzen“, der am 14. März 2013 beginnt. Und es sind noch wenige Plätze frei. Weitere Infos/Anmeldung dazu hier.

Neue Kurse “Facebook, Twitter und Co.”

Screenshot Social Media WorkshopDie neue Herausforderung ist die Digitalisierung unseres Lebens. Wir ahnen, dass es gravierende Veränderungen sein werden und ich sehe darin wesentlich mehr Chancen als Risiken.“ Mit diesen Worten wurde der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, im Jahre 2010 auf den Münchner Medientagen zitiert. Nur zwei Jahre später werden US-Präsidentschafts-Wahlkämpfe im World Wide Web entschieden, das so genannte “Social Screening” hält Einzug in unseren Fernsehalltag, 98 Prozent der deutschen Jugendlichen bis 24 Jahre haben ein Konto bei Facebook. Wie kann ich da den Anschluss halten? Was habe ich davon? Welchen Gefahren sind meine Tochter / mein Sohn damit ausgesetzt? Das alles und noch vieles mehr erfahren Sie in meinen Kursen, u.a. beim BWV Münster oder in der Volkshochschule Münster ab nächste Woche Donnerstag, 15.11.2012. Und es sind noch wenige Plätze frei! Ich freu´ mich darauf.

PR- und Social Media Basics – Seminar, Webinar oder Workshop?

Screenshot Social Media WorkshopDie Relevanz von “Social Media” nimmt weiter zu. Vielleicht vergleichbar mit dem Marktstart von softwarebeasierter Lohnbuchhaltung vor einigen Jahren. “Haben wir nicht, müssen wir haben bzw. müssen wir machen“, heißt es dazu dieser Tage oft bei zahlreichen Entscheidern und Verantwortlichen. Die meisten Unternehmen haben verstanden, dass Social Media weit mehr sind, als weitere Werbeaktivitäten. Egal ob aus dem Mittelstand oder höher. Dabei ist den wenigsten bewusst, was “Social Media” kann oder bringt. Nicht einmal den Journalisten. Die ersten Unklarheiten gibt es oft schon bei der Bezeichnung. Vielen ist nicht bewusst, dass man bei Social Media von “die” Social Media spricht, denn gemeint sind soziale Netzwerke, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Es geht also um Korrespondenz.

Korrespondenz war und ist Aufgabe der PR. Wer seine Public Relations-Arbeit vernachlässigt, nicht beherrscht oder erst gar keine macht, der sollte keine Gedanken daran verschwenden, wie “jetzt das Thema Social Media angegangen wird.” PR ist die Basis, Social Media sind die Ausbauten, die Aufwertung, der Turbo. Nur, dass diese Ausbauten bzw. dieser Turbo dieser Tage sehr wichtig geworden sind. Für viele Entscheidungsträger gar essentiell. Wer die Jugend erreichen, die richtigen Weichen für die Zukunft stellen will, der kommt an Social Media Aktivitäten nicht mehr vorbei. Bei diesen oder ähnlichen Überlegungen stellt sich oft die Frage nach dem Aufwand. Zeitlich, personell oder finanziell. Viele mittelständische Unternehmen, Selbständige oder Freiberufler können oder wollen es sich nicht erlauben, teuren Expertenrat, eine Agentur oder gar einen “Social Media Beauftragen” zu bemühen. Für sie muss das Wochenendseminar, der Workshop, oder vielleicht der Fachvortrag am Abend und im schlimmsten Fall das Webinar reichen. Aber reicht das wirklich?

Ich persönlich habe bereits an zahlreichen Seminaren, Workshops, Vorträgen und auch Webinaren teilgenommen. Die Qualitätsunterschiede waren und sind oft so eklatant wie Fußball der Champions League zu Fußball aus der Kreisklasse. Entkoppelt von der Teilnehmergebühr. Wie bei jeder neuen Entwicklung oder jedem neuen Hype wollen zur Zeit viele ein Stück ab vom großen Kuchen “Social Media”. Einladungen zu Seminaren, Workshops und Webinaren trudeln deshalb fast täglich in´s eMail-Postfach. Doch warum fällt die Entscheidung oft so schwer? Warum will man sich das Leben schwer machen mit der Kreisklasse, also mit selbsternannten “Social Media Managern”, “Agenturinhabern” oder Web 2.0-Experten? Warum soll ich mein Geld in schwer verständliche, mit abstrusen Fakten jonglierende und mit lieblosen Power-Point-Folien hantierende “Medienexperten” investieren?

Die Antwortet ist kurz und sie steht und fällt in diesem Fall nicht mit dem finanziellen Aufwand: Ich muss es nicht! Es gibt sie, die sinnvollen Alternativen mit Erfahrung. Webinare sind in den meisten Fällen den finanziellen und zeitlichen Aufwand nicht wert. Hier lohnt ein Blick in die Historie oder auf die Referenzen bzw. Referenzkunden der Agentur. Alles über die Vorteile, die Chancen und die Gefahren von “Social Media” erfahre ich nur in einer guten Kommunikationsagentur mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung oder in öffentlichen oder privaten Ausbildungsinstituten. Denn die Zeit der Experimente ist längst vorbei. Nur die Agenturen und Institute, in denen die Teilnehmer und Kunden in den Bereichen Kommunikation und PR geschult werden, sollten die ersten Anlaufstellen sein. Denn PR ist das Gerüst und “Social Media” sind die Ausbauten bzw. Aufwertungen.

Wer mehr über die essentiellen Basics in Punkto “PR” und “Social Media” wissen will, dem empfehle ich einen 5-tägigen Workshop im zertifizierten Ausbildungsinstitut com+plus in Münster. Oder auch möglich, nur die “Basics” im Bereich “Social Media” an den Wochenenden. Termine und Preise können Sie hier anfordern. Setzen Sie auf Know-How!