6.3 Corporate Content – Kommunikationsformen

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Social Media Marketing Manager/-in

 

 

 

 

 

6.3 Corporate Content – Kommunikationsformen nach der SWOT-Analyse

 

Unbestritten sind die Abteilungen PR und Marketing die wichtigsten Treiber im Unternehmen, wenn es um Social Media geht. Auf den „Output“ aus diesen Abteilungen kann ich – wie in der Pressemitteilung gesehen – (auch) meinen Content aufbauen. Doch mit welchen (weiteren) Content-Elementen werden Kompetenzen, Inhalte oder Nachrichten am besten an Business-Partner, Zielgruppe und Interessenten herausgestellt? Die größte Gefahr im Content-Marketing ist die, sich angesichts der Fülle an Möglichkeiten, die man zur inhaltlichen Gestaltung seiner Botschaft hat, zu verzetteln.

 

(Quelle: Stefan Bayer on pixelio.de)
(Quelle: Stefan Bayer on pixelio.de)
Auch wenn das Bewegtbild in letzter Zeit immer mehr an Einfluss gewinnt, liegt es wohl immer an der Antwort auf die Frage, wieviele technische und finanzielle Möglichkeiten ich habe, um den „richtigen“ Weg zu wählen.

Beispiel: Sollte eine Anwaltskanzlei, die sich auf ein bestimmtes Rechtsgebiet spezialisiert hat, nicht lieber mit Informationen zu Rechtsprechung und Gesetzesänderungen punkten statt mit einem nett inszenierten Video? Oder kann ein gut gemachtes Online-Magazin mit Text und Fotos im Tourismus-Bereich nicht weitaus mehr Themen abdecken als ein Videoclip?

Wie auch immer die Antwort(en) auf die Frage aussieht bzw. aussehen, wenn ein Social-Media-Team nicht mit den passenden Leuten bzw. dem passenden Know-How für eben diese Aufgaben ausgestattet ist, kann es nicht erfolgreich arbeiten. Sicherheitsrichtlinien (siehe von localhost zur WordPress-Seite), hierachiebedingte Freigabe(n) oder rechtliche Leitlinien (Compliance) erschweren oft die Umsetzung einer vielversprechenden Social Media – bzw. Content-Strategie. Idealerweise hast Du dich im Vorfeld mit der IT-Abteilung zusammengesetzt, um eventuelle Barrieren bereits im Vorfeld aus dem Weg zu räumen.

 

 

SWOT-Analyse

Um die Frage nach der passenden Kommunikationsform, sprich nach dem passenden Content, abschließend zu klären, ist im Vorfeld eine ganz andere Analyse notwendig (gewesen): Und zwar die SWOT-Analyse. Hier greife ich jetzt auf den Punkt „Social Media Strategie“ vor. Denn spätestens bis zur Entscheidung nach den SMARTen Zielen (siehe 5.0), mit denen ich die passende Zielgruppe finde und anspreche, muss bei der Wahl nach dem richtigen Content für meine Zielgruppe genau dieses Instrument aus der strategischen Planung, das eine Grundlage für die Strategieentwicklung schafft, ein- bzw. umgesetzt worden sein.

 

(Quelle: Karrierefibel.de)
(Quelle: Karrierefibel.de)

 

 

Sind also die internen und externen Audits (Umfragen) abgeschlossen, werden die Ergebnisse in eine Matrix eingeordnet, die unternehmensinterne Schwächen und Stärken (Unternehmens-/Agentur-Faktoren) sowie Herausforderungen und Risiken abbildet. Auf den Stärken kann die Strategie, die Umsetzung und dementsprechend die Wahl des Contents aufgebaut werden, Schwächen sind dabei beeinflussbare Größen, an denen gearbeitet werden muss.

Chancen beschreiben Möglichkeiten, denen besondere Aufmerksamkeit zuteil wird, wenn es um die Strategie und deren Umsetzung geht. Risiken müssen bei der Kommunikation in sozialen Medien stets im Auge behalten werden. Sind die Ergebnisse des internen und externen Social-Media-Audits in die SWOT-Matrix übersetzt, gilt es, den Nutzen aus Stärken und Chancen zu maximieren und die negativen Effekte aus Risiken und Schwächen zu minimieren.

 

Aus der Matrix:

    1. SO – Stärke-Chance-Kombination

    Welche Stärke kann genutzt werden, um eine Chance zu nutzen?

    2. ST – Stärke-Risiko-Kombination

    Welche Stärke kann genutzt werden, um ein bestimmtes Risiko zu minimieren?

    3. WO – Schwäche-Chance-Kombination

    Gibt es eine Möglichkeit, aus einer Schwäche eine Chance zu machen? Wie lässt sich eine Schwäche in eine Stärke verwandeln?

    4. WT – Schwäche-Risiko-Kombination

    Wie lässt sich das Unternehmen optimal vor Risiken schützen? Welche Schwächen können sich in Risiken verwandeln?

 

Aus den Antworten auf diese vier Kombinationen können jetzt geeignete Maßnahmen abgeleitet werden, die im Rahmen der Social Media Strategie aufeinander abgestimmt werden.

Eine Vorlage, wie Schwächen-Stärken-Risiken-Chancen zusammengefasst werden, findest Du in der SWOT-Analyse-Vorlage des controlling-portal.de – > http://www.controllingportal.de/Marktplatz/Excel-Tools/RS-SWOT-Analyse.html

 

 

Nach dem Erkennen der Schwächen und Stärken und unter Berücksichtigung der Risiken kann nun der passende Content gewählt werden. Vom Social Media zum Content Marketing, die Wahl der richtigen Kommunikationsformen lautet:

Dazu ein hilfreiches Tool – Content-Story-Circle von Mirko Lange

 

(Quelle: Content-Story-Circle von Mirko Lange auf talkabout.de)
(Quelle: Content-Story-Circle von Mirko Lange auf talkabout.de)

 

Die Beschreibung, wie es zu dem Story-Circle kam, erklärt Mirko Lange auf seinem Blog: – > http://www.talkabout.de/kanal-und-content/

 

 

 

Aufgabe: Bestimme die (fiktiven) Schwächen und Stärken deines Auftraggebers (aus dem 5.0 Community-Management) unter Berücksichtigung der SWOT-Analyse und entscheide Dich für den richtigen Content (Text, Bild, Slideshare, Factsheet, Audio, Video … etc.)

 

 

 

 

 

 

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