Corporate Content: Beiträge ins Netz stellen – CMS und Erfolgskontrolle

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Social Media Manager/-in

 

 

 

 

 

Corporate Content – Beiträge ins Netz stellen – Content Management Systeme CMS

 

Je nach Größe des Unternehmens / der Agentur oder nach Art deiner Aufgabe im Unternehmen, bist Du Herrscher über die Web-Inhalte. Und das soll auch so bleiben. Der Social Media Marketing Manager muss das Content-Thema im operativen Tagesgeschäft überblicken, den Fortlauf ermöglichen und garantieren und konsequent verwalten. Wie wichtig Dir deine Webinhalte und damit die Wünsche oder die Bedürfnisse deiner Kunden sind, lässt sich an der Konsequenz ablesen, mit der Du an deiner Content-Optimierung arbeitest. Und na klar, wie viele Ressourcen dir dafür zur Verfügung stehen.

 

Für den Erfolg deines Content-Managements sind vier Faktoren auschlaggebend:

    1. Inhalte
    2. Management-Prozesse
    3. Technologie
    4. Menschen dahinter, sprich die Content-Verantwortlichen

 

 

Beim Content-Management besteht die Herausforderung darin, alle notwendindigen Aufgaben im Rahmen von großen Content-Projekten ebenso wie im Tagesgeschäft fehlerfrei zu stemmen. Viele Verantwortliche greifen dabei traditionell auf Excel zurück.

Dagegen ist nichts einzuwenden, doch solltest Du wissen, dass es weitere Tools gibt, die die Arbeit im Content-Management-Alltag erleichtern können. Sowohl frei verfügbare Open-Source-Lösungen als auch kostenpflichtige Software-Angebote.

 

– DivvyHQ (http://divvyhq.com)

DivvyHQ bietet Dir unter anderem einen einfach zu bedienenden Redaktionskalender, der auch für größere Redaktionen und für das Content von mehreren Webseiten geeignet ist. Der monatliche Paketpreis (ab 25 US-Dollar pro User und Monat) ist abhängig von der Anzahl der Software-Nutzer und den individuellen Anforderungen.

 

– GanttProject (http://www.ganttproject.biz)

GanttProject ist eine kostenlose Software für die transparente Content-Planung. Sie ermöglicht das Erstellen eines detaillierten Zeitplanes zur Umsetzung von Projekten inklusive wichtiger Ecktermine.

 

– Open Atrium (http://openatrium.com)

Open Atrium unterstützt den Workflow von Teams, die auf verschiedene Abteilungen verteilt sind. Es ermöglicht eine transparente Teamkommunikation, regelt den Zugriff auf Dokumente und bietet eine Kalender-Planungsfunktion

 

– Todoist (http://todoist.com/business)

Todoist ist ein leicht zu bedienendes und für bis zu drei Nutzer frei zugängliches Aufgaben-Verwaltungstool, das unter anderem den Bearbeitungs-Status einer zugewiesenen Aufgabe anzeigt. Die Software eignet sich sehr gut zur Task-Verwaltung im Tagesgeschäft, vor allem im Rahmen von größeren Content-Projekten.

 

– Flow (http://www.getflow.com)

Flow bietet alle Funktionen, die man benötigt, um ein Content-Projekt zu managen: Dokumentenverwaltung, Aufgabenverteilung, Zeitplan, etc… Einen Test-Account gibt es kostenfrei, dann verschiedene Preispakete ab 6 User pro Monat für 53,- US-Dollar.

 

– 5pm (http://www.5pmweb.com)

5pm ist ein sehr mfangreiches Projektmanagement-Tool mit einer intuitiv verständlichen Benutzeroberfläche. Auch hier 2 wo. Test-Account dann ab 24,- US-Dollar für max 5 User.

 

– Basecamp (http://basecamp.com)

Basecamp ist ein ähnlich umfassendes Projektmanagement-Tool mit übersichtlicher und ansprechender Benutzeroberfläche. 30 Tage Gratis-Test, dann 99,- US-Dollar pro Monat (User unbegrenzt)

 

 

Wie wahrscheinlich schon gesehen, unterscheidet sich das Content Management nicht allzu sehr vom Projektmanagement. Aber lohnt sich die teure Anschaffung eines CMS im Bereich Inhalte/Text/Bild überhaupt? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Hier kommt es auf diverse Kenngrößen und auch Antworten auf diverse Fragestellungen an. Eine Frage lautet: Wird Content zu einem ständigen Thema auf deiner Business-Agenda (Blog, News, Inhalte)? Dann benötigst Du definitiv ein CMS.

Wenn der Content von externen Dienstleistern kommt, macht man sich schnell von diesen abhängig. Jede SEO-Anpassung, jede neue Content-Seite (Bewegtbild?), jeder neuer Artikel, der benötigt wird, verursacht hohe Agenturkosten – oder bindet interne Verantwortliche/Programmierer, wenn die Anpassungen inhouse durchgeführt werden müssen. In vielen Fällen werden so Mitarbeiter (PR/Marketing) stunden-/tagelang ausgebremst, weil sie nicht mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet sind, um den Webinhalt auf Vordermann zu bringen.

 

Wann Inhouse? Wann Agentur? Wann Crowdsourcing? Wann freie Texter?

 

(Quelle: Miriam Löffker, "Think Content", Seite 109)
(Quelle: Miriam Löffker, „Think Content“, Seite 109)

 

(Quelle: Miriam Löffler aus "Think Content", Seite 110)
(Quelle: Miriam Löffler aus „Think Content“, Seite 110)

 

(Quelle: Miriam Löffler aus "Think Content", Seite 111)
(Quelle: Miriam Löffler aus „Think Content“, Seite 111)

 

(Quelle: Miriam Löffler aus "Think Content", Seite 112)
(Quelle: Miriam Löffler aus „Think Content“, Seite 112)

 

 

 

Nicht selten liegen die Auswahl und die Beurteilung eines Content-Management-Systems allein in der Hand der Technik-Kollegen und/oder eines technikorientierten Projektmanagers. Sicher, einerseits sind gewisse Implementierungs-Vorgaben, vorhandene Systemvoraussetzungen und Schnittstellen-Anforderungen durchaus wichtig, andererseits ist jedoch ganz entscheidend: Was brauchen Mitarbeiter, die über viele Jahre hinweg täglich damit arbeiten sollen? Und was muss das Ding können, damit diese in der Lage sind, die Content-Strategie erfolgreich auf Kurs zu halten?

 

    – Sicherheit beim Einpflegen von Inhalten
    – Erweiterbarkeit (flexible Weiterentwicklung)
    – Internationalität
    – Preview-Funktionen (Vorabsicht der Inhalte)
    – Multi-Site-Handling
    – Schnelligkeit
    – Terminierbarkeit

 

Jede Firma/Agentur hat individuelle Anforderungen an ein CMS. Zur Beruhigung: Es gibt die „Eierlegende Wollmilchsau“ bei den Systemen NICHT. Bevor die Antwort für das richtige CMS fällt, hilft ein Blick auf den so genannten „Content-Life-Circle“.

 

Content-Life-Cycle

 

Damit man den Überblick über alle Content-Aufgabenbereiche inkl. der -Ziele, die so genannten „Content Tasks“ nicht verliert und eine regelmäßige Routine im Conten-Management-Alltag einkehrt, solltest Du mit zwei Plänen arbeiten: einem Produktionsplan und einem Themenplan. Um beide Pläne (evtl. in Excel) sinnvoll füllen zu können, müssen zunächst die Content-Aufgaben definiert werden, die im operativen Geschäft täglich, wöchentlich, monatlich oder im Quartal anfallen.

 

Beispiele eines Content-Life-Cycle

Tägliche Content-Tasks:

– Posten von Twitter-, Facebook- oder LinkedIN-Firmenupdates
– Check aller Tages-To-dos im Produktionskalender
– Erstellen der am jeweiligen Tag benötigten Inhalte
– Inhaltsrecherche für die Erstellung der nächsten Content-Tasks
– Überprüfung der Kommentare auf Facebook, Twitter und auf evtl. Blogs
– „Abarbeiten“ von Produkttexten
– Reminder an Kollegen zu anstehenden Deadlines
– Medien-Check: Welche News gibt es in fachlich relevanten Blogs, Magazinen?
– Notieren sämtlicher Ideen, Beobachtungen, „Webseiten-Fundstücke“ etc.

 

Wöchentliche Content-Tasks

– Newsletter Produktion
– wöchentlicher Blogbeitrag?
– Aktualisierung der Teaser auf den wichtigsten Seiten
– Evaluierung der wichtigsten Business-Zahlen, Webseiten-Zahlen und Social Media Responses
– Durchführung von Themen-Meetings mit allen Content-Fragen

 

Monatliche Content-Tasks

– Neue Landing-Pages für Kampagnen erstellen?
– Neue Pressemitteilung in diesem Monat?
– Medien-Monitoring: Was sind Trend-Themen? Veranstaltungen?
– Newsletter an alle Kollegen schicken, der über aktuelle Content-Themen informiert

 

Quartals Content-Tasks

– Neuer „qualifizierter, hochwertiger“ Content (Video, Foto-/Diashow)?
– Content-Planung für das nächste Quartal
– Ausführlicher Wettbewerbs-Check: Was hat die Konkurrenz in den letzten Monaten getan? Ideen aufgreifen?
– etc….
– …

 

Vielleicht hilft Dir der „Content-Life-Cycle“ dabei, dass dein Content immer interessant bleibt und das Vertrauen deiner Leser/Follower/User immer wieder mit Leben füllen kannst.

 

(Quelle: Content-Story-Circle von Mirko Lange auf talkabout.de)
(Quelle: Content-Story-Circle von Mirko Lange auf talkabout.de)

 

 

Bei der Wahl nach der richtigen Darstellung deines Contents, sprich die „Landing-Page“ oder einfach nur Webseite, spielt es eine große Rolle, welche Inhalte Du „promoten“ möchtest. Sprich, steht der Text / die Information im Vordergrund? Oder geht es „nur“ um eine Person / die eigene Agentur / eine Dienstleistung? Wer ist deine Zielgruppe? Was will deine Zielgruppe wissen?

 

 

Im besten Falle wird dazu ein „Audit“ im Vorfeld in dem Prozess mit implementiert. Was ist ein Audit?

Als Audits werden Untersuchungsverfahren bezeichnet, die Produkte, Prozesse oder Systeme bezüglich der Anforderungen- oder Richtlinienerfüllung kontrollieren. Basierend auf dieser Aussage kann man unterteilen in Produktaudits, Prozessaudits und Systemaudits.

 

Hast Du keine Möglichkeit, keine finanziellen Mittel für einen Audit, muss (bei eigenem Blog, Homepage, Webseite) die Rücksprache bei Freunden, Bekannten, Kollegen reichen. Erst dann wird die Frage nach den inhaltlichen Anforderungen an deine Webseite gestellt. Stehen Bilder oder Text im Vordergrund? Braucht meine Seite Bewegtbilder oder eine mehrspaltige Textdarstellung? Bei all diesen Fragen gilt: Content first, Design second!

 

 

Beispiel Content-Management-System: WordPress

 

Hat sich die Frage nach der Darstellung der Inhalte, dem Schwerpunkt deiner Ansprache und den Wünschen deiner Zielgruppe geklärt, gilt es, das richtige „Thema“ deiner Seite zu finden. Und warum sollte man auf das kostenlose CMS Wodpress setzen? – > Dazu Sandra Messer, WordPress-Profi, in ihrem Blog … – > http://www.sandra-messer.info/sandra-messer-

 

(Quelle: Sandra Messer zeigt, was WordPress kann und welches Theme ich wähle; Länge: 12 Minuten)

 

 

Beispiel Content Management System: Hootsuite

 

 

(Quelle: Johannes Marc Rose; 24.08.2018; Länge: 6 Minuten)

 

 

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