Corporate Content: Texten und Publizieren

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Social Media Manager/-in

 

 

 

 

 

Corporate Content – Texten und Publizieren – Defintion(en) – Redaktionsplan

 

Der Begriff „Content“ ist eines der wichtigsten Schlagworte rund um die Themen Web 2.0 und Social Media.

„Content is king“ ist dabei nur eine der Phrasen, die Du vielleicht nicht nur aus vielen Serien oder Filmen kennst, sondern auch in jeder Agentur und in jedem Unternehmen auftaucht, wenn es um Social Media geht. Aber was ist Content überhaupt? Fest steht, dass die Inhalte, die auf sämtlichen Präsenzen im Social Web veröffentlicht werden, darüber entscheiden, ob sich Anhänger/Kunden/Interessenten mit dem jeweiligen Unternehmen/der Agentur beschäftigen oder nicht.

Aus diesem Grund ist das Thema neben der richtigen Zielgruppe (Community) höchst relevant. Doch welche Inhalte aus dem Unternehmen / der Agentur sind überhaupt interessant? Und wie findet man diese? Warum braucht es manchmal eine Content-Strategie, und wie wird diese im Unternehmen umgesetzt?

Da das Thema und die Reichweite des Themas Content so umfangreich ist, besteht an dieser Stelle keine Gewähr auf die vollumfängliche Vermittlung der Kenntnisse aus allen Bereichen des Content-Marketings. Für weitergehendes Interesse an dem Thema empfehle ich weiterführende Literatur, Fachartikel und Blogs, die beispielsweise in einer äußerst umfangreichen (englischsprachigen) Liste von Content-Strategien-Ressourcen auf dem Blog von Jonathan Colman erschienen sind. – > bit.ly/dsomemacont

Des Weiteren empfehle ich dazu das Buch „Think Content“ von Miriam Löffler.

 

 

Definition

Der Duden definiert Content als „qualifizierten Inhalt“ bzw. „Informationsgehalt besonders von Websites.“ Der Begriff umfasst also mehr als die schlichte deutsche Übersetzung „Inhalt“ und stellt mit den Attributen „qualifiziert“ und „Informationsgehalt“ einen Anspruch an die Qualität der Inhalte.

 

 

 

Content Arten

(Quelle: Vivian Pein aus "Der Social Media Manager")
(Quelle: Vivian Pein aus „Der Social Media Manager“)

 

 

(Quelle: D. Eichmeier / Eck Consulting Group)
(Quelle: D. Eichmeier / Eck Consulting Group)

 

 

Was kommt an, was ist einfach zu implementieren?

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Content-Strategie. Aber warum überhaupt eine Strategie?

 

Einen Schritt zurück: Bevor ich mir überlege, welchen Content ich wann auf welcher Plattform überspiele, wird es in den meisten Fällen eine Ansprache anhand einer Pressemitteilung und/oder einer Pressekonferenz gegeben haben. Basis einer jeden guten Content-Strategie sollte die „herkömmliche“ PR-Arbeit liefern bzw. schon geliefert haben.

 

An erster Stelle steht immer die Frage nach der Botschaft, die vermittelt werden soll.

 

 

 

Als kleine Aufheiterung: Denkt dran:

Bild (c) C. Gertz; 2016
Bild (c) C. Gertz; 2016

 

 

 

 

 

Basierend auf der „herkömmlichen Pressearbeit“ baut die Content-Strategie auf folgende Fragen auf:

1. Wie oft publiziere ich?

2. Wie wird der Content erstellt, gemanagt und veröffentlicht?

3. Was folgt auf die Veröffentlichung?

4. Warum genau diese Inhalte (Frage nach der Sinnhaftigkeit und dem Mehrwert)?

5. Woher kommt der Content?

 

Hilfreich für die Fragestellung, wie eine richtige Content-Strategie aussehen kann, liefert das so genannte „Content-Strategy-Quad“, ein populäres Modell von Kristina Halvorson, Autorin des Buches „Content Strategy for the Web“. In diesem Rahmenkonzept für die Erstellung einer Content-Strategie werden alle Fragestellungen an eine Content-Strategie (wie oben – in den 5 Fragen – zu lesen) deutlich:

 

(Quelle: Sascha Stoltenow auf corporate-stories.de)
(Quelle: Sascha Stoltenow auf corporate-stories.de)

 

Das Ziel der richtigen Content-Strategie sollte die Antwort auf die Frage sein, was ich mit dem Content erreichen will (Reichweite? Bekanntheit? Unterhaltung? Im Gespräch bleiben?) Danach werden Inhalte und die Struktur des Contents festgelegt. Also: Welche Inhalte für meine Zielgruppe?

Die Substanz bestimmt die richtigen Inhalte im Sinne von Themen, Typen, Quellen usw. und fragt nach den Botschaften, die vermittelt werden sollen.

Die Struktur dagegen manifestiert, wie die Inhalte strukturiert, priorisiert und dargestellt werden sollen. (Story-Telling, Bilderstrecke, Homestory, Poll (Abfrage), etc.)

Der Personen-Bestandteil der Strategie beschäftigt sich mit dem Workflow und der Governance (Steuerung). Im Bereich Workflow werden Prozesse und Ressourcen (Bilddatenbank, Fotograph, Kameramann) bestimmt, um Content zu erstellen, zu veröffentlichen und langfristig dessen Qualität zu sichern.

Der Themenbereich Governance behandelt die Entscheidungsfindung in Content-Fragen sowie in dem Initiieren und Kommunizieren von Change-Prozessen. Das Modell „Content-Strategy-Quad“ führt Dich entsprechend zu einer ganzheitlichen Strategie, die sämtliche relevanten Aspekte (wer macht was, wann?) berücksichtigt. Später wird man sehen, dass sich die Content-Strategie nur wenig von der generellen Social-Media-Strategie unterscheidet. Der größte Unterschied ist hier der Fokus.

 

 

 

Sechs wichtige Fragen, die es rund um das Thema „Corporate Content“ zu beantworten gilt:

 

    1. Wer ist die Zielgruppe und was wollen die Nutzer?
    2. Wie ist der Status-Quo im Bereich Content? Was ist vorhanden? Was bietet das Unternehmen bereits an?
    3. Was sind die Ziele und Botschaften für die sozialen Netzwerke? (Ziel oder auch Teil-Ziel der SoMe-Stratgie)
    4. Wie ist der Workflow organisiert? Wer macht was? (Redaktionsplan)
    5. Wo soll der Content veröffentlicht werden? (Welche Plattformen kommen in Frage)
    6. Wie oft sollen die Inhalte veröffentlicht werden?

 

Sinnvoll ist bei der Umsetzung immer ein Meeting mit PR und Marketing!!

 

 

 

Und wie komme ich an gute Ideen? – Vielleicht daher …

 

 

(Quelle: Vivian Pein, "Der Social Media Manager" Seite 144)
(Quelle: Vivian Pein, „Der Social Media Manager“)

 

 

 

 

Wichtige Überlegung bei der späteren Aufbereitung: Die „Halbwertzeit“.

 

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Und wie fasse ich das alles zusammen? –

Der Redaktionsplan

 

(Quelle: Socialmarketingagentur)
(Quelle: Socialmarketingagentur)

 

 

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Die Vorlage zum Redaktionsplan (Download) findest Du hier: Download Redaktionsplan Wandeldigital

 

Weitere Hilfestellungen für den richtigen Redaktionsplan findest Du im Blog von den textbrokern – > 8 Tools für die Content Planung. – > http://www.textbroker.de/8-tools-fuer-die-content-planung

 

Oder weitere Hilfestellung in Form von Mustervorlagen auf der Seite Onlinemarketing-Praxis.de – > http://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage

 

Weitere Hilfe gibt es bei hubspot – > „So entwickelst Du einen Redaktionsplan“ – > https://blog.hubspot.de/marketing/der-redaktionsplan-fuer-ihr-content-marketing

 

 

Denk´ dran!!

 

Tipp_Schreiben_in_SN (Quelle: Screenshot aus einem „marketeins-Webinar zum Thema Social Media“, Christian Gertz, 06.12.2015)

 

 

 

 

 

 

Weiter geht´s mit der Erfolgskontrolle

 

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