Union und SPD diskutieren Atompolitik
Die Stromkonzerne machen mit Hilfe der Industrie und einiger Gewerkschaften Druck für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Aus SPD-Kreisen wurde bekannt, es werde über ein Plus von acht Jahren für alle Reaktoren nachgedacht. Letzte Woche wurde ein Plan öffentlich, es könnten ganz ohne offizielle Laufzeitverlängerung im Rahmen des bestehenden „Atomkonsens“ die von der rot-grünen Bundesregierung garantierten Reststrommengen der AKWs schlichtweg zwischen den Reaktoren umverteilt werden. Deutlich wird an diesen Gedankenspielen zweierlei: Zum einen verdeutlichen sie noch einmal, wie grandios schlecht die Schröder-Regierung mit den Stromkonzernen verhandelt hatte. Ist es doch mit den von Rot-Grün euphorisch als „Atomausstieg“ bezeichneten Regelungen möglich putty […]