Recht im Social Web – UWG und Trennungsgebot

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Recht im Social Web – UWG und Trennungsgebot

 

Definition

Wikipedia: Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist im deutschen Recht die gesetzliche Grundlage der Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Es gehört zum so genannten Lauterkeitsrecht. Das UWG regelt das Marktverhalten der einzelnen Unternehmen und entspricht daher Vorschriften, die in anderen Rechtsordnungen etwa als „Marktrecht“ oder „Recht der Geschäftspraktiken“ (trade practices law) bezeichnet werden.

Das UWG schützt die Mitbewerber, die Verbraucher und die Allgemeinheit (Dreigliedrigkeit des Schutzzwecks) vor einer unfairen Wettbewerbsverzerrung, beispielsweise durch irreführende Werbung. Maßgeblich beeinflusst wird das UWG vom europäischen Gemeinschaftsrecht. Dieses versucht, einige Bereiche europaweit mittels verbindlich umzusetzender Richtlinien zu harmonisieren.

 

Das UWG – Eine einfache Erklärung für Azubis

(Quelle: GripsCoachTV auf YouTube; In diesem VideoTutorial wird das UWG erklärt. 25.04.2015; Länge: 17:37 Minuten)

 

 

Unternehmen und Seitenbetreiber haben längst erkannt, wie gut die potenziellen Kunden über die diversen Netzwerke anzusprechen sind – und das auch noch persönlich. Diese Möglichkeiten der individuellen Werbung bietet nur das Internet, und zwar ganz besonders unter Verwendung der sozialen Netzwerke.

 

Nicht zu vergessen ist auch der Faktor des Teilens! Dies ist die moderne Art der guten alten Mundpropaganda. Und diese ist ja bekanntlich die beste Werbung. In Zeiten von straffen Verbraucherschutzregeln und Werberegularien im Wettbewerbsrecht kannst du mit dem Unternehmen / deinem Auftritt allerdings nicht unbedacht die Werbetrommel in den sozialen Netzwerken rühren.

Beachte! Als Werbung ist jede Äußerung einzuordnen, die den Zweck hat, den Absatz von Waren und Dienstleistungen zu erhöhen. Um ein Sodom und Gomorrha der Werbetreibenden zu vermeiden, gibt es verschiedene Gesetze, wie eben zum Beispiel das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, kurz UWG. Zweck der Werberegulierung ist der Schutz der Verbraucher und Mitbewerber vor unlauteren Methoden.

 

Einfache Regeln:

    – es dürfen nur wahre Tatsachen über das beworbene Produkt verbreitet werden
    – es ist untersagt. einen Konkurrenten in den sprichwörtlichen Dreck zu ziehen
    – Verbraucher müssen vor unwahrer Werbung geschützt werden

 

 

An welche Regeln muss sich deine eingesetzte Werbung halten? – > Schwarze Liste: http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/anhang.html

 

 


(Quelle: ARD Morgenmagazin auf Youtube, 17.11.2014; Länge: 2:40 Minuten)

 

Werbung mit Alleinstellung: Darf 1&1 das?

(Quelle: Felix Wengler auf Youtube, 3.10.2015; Länge: 1 Minute)

 

 

 

 

Trennungsgebot

 

Da Internetnutzer heutzutage auf jeder Webseite geradezu mit Werbung bombardiert werden, hat sich ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt. Werbebanner werden von den Internetnutzern kaum noch wahrgenommen. Was liegt da näher, als die Werbung etwas versteckter – zum Beispiel in redaktionellen Texten – unterzubringen?

Diese vermeintlich gute Idee ist rechtlich verboten. Nach dem so genannten Trennungsgebot darfst Du zum Beispiel in einem Bericht deines Reise-Blogs keine Werbung für ein Mietwagenfirma machen, mit der Du oder das Unternehmen kooperieren.

Das Trennungsgebot verlangt vielmehr eine klare Trennung zwischen dem redaktionellen Teil und dem kommerziellen deines Internetangebots.

Beachte: Werbung muss immer als solche zu erkennen sein.

 

 

Wann ist Werbung in YouTube-Videos Schleichwerbung und wann nicht?

(Quelle: Christian Solmecke von der Kanzlei WBS auf Youtube, 31.05.2015; Länge 9 Minuten)

 

Was ist Werbung auf Blogs / Instagram und Co. und was nicht?

(Quelle: Christian Solmecke von der Kanzlei WBS auf Youtube, 25.02.2015; Länge 10 Minuten)

 

 

Der Fall „Cathy Hummels“ und das Thema Schleichwerbung auf Instagram


(Quelle: Sozietät Bietman auf Youtube, 17.08.2018; Länge 08:26 Minuten)

 

 

So erklärt der WDR das Trennungsgebot bzw. Schleichwerbung bei Instagram


(Quelle: WDR auf Youtube – Kanal Reporter; 11.01.2017; 9:48 Min.)

 

 

 

 

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