Filmkritik „Juliet, naked“ von Jesse Peretz

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Wenn der November den Oktober ablöst, folgt bei den Cineasten der so genannte „Lovember“ auf den „Horrorctober“. Mit anderen Worten: Nach dem (Halloween-)Grusel ist nun Zeit für Liebe und Romantik. Grund genug, an dieser Stelle einen Film zu empfehlen, der dieser Vorlage gerecht wird: „Juliet, naked“ von Jesse Peretz. Der US-Amerikaner Jesse Peretz, der nach seinem dritten Spielfilm „Fast Track“ (Deutscher Titel: „Dein Ex – Mein Albtraum“, 2006) ins TV-Fach wechselte (u.a. „New Girl“, „Girls“), bekam von den erfolgreichen Produzenten Judd Apatow und Albert Berger den Auftrag, die Verfilmung des gleichnamigen 2009er Nick Hornby-Romans zu übernehmen. Eine Aufgabe, die der […]

Hillbilly im Festpielhaus

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Münster / Recklinghausen – Wer an Shakespeare denkt, der sollte nicht gleich die Stadt London mit dem Namen des Schriftstellers verbinden oder die Adjektive konservativ, altbacken, angestaubt oder gar überholt im Kopf haben. Nein, wenn Sam Mendes Shakespeare inszeniert, dann darf es ruhig mal etwas bunter oder etwas lauter werden. Der britische Theater- und Filmregisseur ist zur Zeit mit seinem Ensemble, dem Bridge Project, (zu dem auch der Hollywood-Schauspieler Ethan Hawke gehört) in Recklinghausen zu Gast und erzählt hier seine Version von Shakespeares „Ein Wintermärchen“. Auch wenn sich der bekannte Regisseur oft strikt an die literarische Vorlage hält, überrascht er […]