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Das neue iPad 2 von Apple

Am gestrigen Mittwoch hat Apple in San Francisco live und per Videostream in London vor Fachpublikum den Nachfolger seines sehr erfolgreichen Tablet-PC vorgestellt, das iPad 2. Wird 2011 das Jahr des iPad 2, wie der erkrankte Steve Jobs vollmundig prognostiziert? Hier eine kurze Zusammenfassung meiner ersten Eindrücke: Was fällt sofort auf? Das iPad 2 ist dünner geworden und wirkt deutlich handlicher als sein Vorgänger. Einige Tablet-Fans hatten sich in zahlreichen Blogs und Videos über die Unhandlichkeit des Vorgängers beschwert. Vor allem bei längeren Anwendungen wie dem Gaming oder dem eReading. In Zahlen heißt dies: Das neue iPad 2 ist jetzt nur noch 8,8 Millimeter dünn und wiegt nur noch 590 Gramm, im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit 630 Gramm. Außerdem wird es das neue iPad auch in weiß geben. Das wird zahlreiche Fans verärgern, die immer noch auf ein weißes iPhone warten.

Zu den technischen Neuerungen: Das iPad 2 hat jetzt an der Rückseite eine Kamera, um HD-Filme aufzunehmen. Eine zweite Kamera auf der Frontseite dient zum Videochat über den integrierten Dienst Facetime, wie man es vom neuen iPhone 4 kennt. Außerdem hat Apple das neue iPad deutlich schneller gemacht. Ein eigens entwickelter Dual-Core-Prozessor treibt das Gerät mit 1 GHz Takt an, was vor allem die Grafik des iPad 2 flinker machen soll. Leider hat Apple auch beim iPad 2 auf einen USB-Anschluss verzichtet. Doch wie im Video zu sehen, ist diesmal ein HDMI-Anschluss an Board, der es dem User ermöglicht, Inhalte auf dem iPad 2 auch auf Wiedergabegeräte wie Beamer, Flatscreen oder Fernseher zu sehen.

Im letzten Jahr hat Apple 15 Millionen iPads verkauft. Wenn sich die Preise am alten iPad orientieren und konstant bleiben, dann dürfte der Erfolgsgeschichte des neuen iPad 2 nichts im Wege stehen. Schade aber, dass es keine Erweiterungen wie einen USB-Anschluss am neuen iPad gibt. Ob die neuen Features wie Video-Chat (oder Facetime), eine bessere Handlichkeit und das zusätzliche Angebot mit einem weißen Modell ausreichen, um neue Käuferschichten für das iPad zu gewinnen, bleibt fraglich.

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