Social Media Netzwerke – Instagram / Pinterest / Snapchat

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Social Media Marketing Manager/-in

 

 

 

 

 

Instagram

 

Instagram

Instagram ist ein kostenloser Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos, der zur Facebook Inc. gehört. Zur Nutzung steht eine App für Windows 10, Windows 10 Mobile, Android und iOS zur Verfügung. Nutzer können ihre Fotos und Videos mit Filtern versehen. In Anlehnung an die Kodak Instamatic und an Polaroid-Kameras hatten mit Instagram gemachte Fotos und Videos ursprünglich eine quadratische Form.

Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform und ermöglicht es, Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Bremen Hauptbahnhof. #bahngeschichten #sundown #railway #railwaystation #bremen #nofiltre #waiting #waitingforthetrain

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Geschichte

Die Anwendung wurde von Kevin Systrom und Mike Krieger entwickelt, die in San Francisco ihre auf HTML5-basierende Check-In-Software burbn erstellt hatten. Sie erweiterten burbn nachfolgend auf Fotos und veröffentlichten Instagram schließlich am 6. Oktober 2010 im App Store. Serverseitig wurde auf eine Reihe bewährter Open-Source-Lösungen wie Ubuntu Linux, nginx-Webserver, Django sowie PostgreSQL mit PostGIS gesetzt.

Im April 2012 teilte Facebook mit, dass es Instagram zum Preis von einer Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) übernehmen werde. Zu diesem Zeitpunkt hatte Instagram zwölf Mitarbeiter und kein Ertragsmodell.

Im August 2016 wurde die neue Funktion Stories vorgestellt. Instagram Stories ermöglicht es – ähnlich wie bei Snapchat – Bilder und Videos für 24 Stunden mit seinen Freunden und Followern zu teilen, ohne dass diese Bilder auf dem Instagram Profil des Benutzers auftauchen. Man kann diese Bilder ebenfalls im Vorfeld mit Text und Emojis versehen und einige Filter auf die Bilder anwenden.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Im Dezember 2010 hatte Instagram eine Million registrierte Benutzer, im Juli 2011 10 Millionen und im April 2012 über 30 Millionen. Das Wachstum ging stark weiter, und am 11. September 2012 gab Mark Zuckerberg bekannt, dass Instagram mittlerweile über 100 Millionen registrierte Nutzer habe. Bis April 2015 wuchs die Mitgliederanzahl auf über 300 Millionen, mittlerweile, am Ende des Jahres wurde die Schallmauer von 1 Milliarde User weltweit durchbrochen. 2016 stellte Instagram erstmals Nutzerzahlen für Deutschland vor. Diese lagen nach eigenen Angaben angeblich bei 9 Mio. aktiven Nutzern. Zu Beginn des Jahres 2019 sind es bereits 15 Millionen.

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Seit Juli 2016 gibt es in der App die Möglichkeit, das eigene Profil in ein geschäftliches Profil („Business-Account“) umzuwandeln. Mit einem solchen Account erhält man Zugriff auf spezielle Statistiken, kann Werbeanzeigen direkt in der App erstellen und Kontaktmöglichkeiten hinzufügen. Dies kann für das Marketing nützlich sein. Zuerst nur in den Vereinigten Staaten und seit 2015 auch in Deutschland wird mittlerweile Werbung zwischen den Beiträgen in Form von Fotos oder Videos geschaltet. Diese sind auf den Nutzer und seine Vorlieben abgestimmt. Leider ist die deutliche Trennung zwischen Content und Werbung nicht immer ersichtlich.

Mittlerweile gibt es 15 Millionen Business-Profile (8 Millionen im März 2017). Wie Instagram mitteilte, wurden ein Drittel der meistgesehenen Storys von Marken und Unternehmen veröffentlicht. Mehr als eine Million Unternehmen schalten Werbung auf der Bilderplattform. Bei ihnen bemerkt Instagram „ein extrem großes Interesse an Videos“, erzählte Instagram-Manager Jim Squires im Interview mit Horizont. Große Chancen sieht er gerade für kleine Unternehmen ohne großes Werbebudget. Sie bräuchten nur ein Smartphone, Ideen und Instagram, um „Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen“.

 

 

 

Performance

Instagram ist eine mobil-basierte Applikation. Photos können nur über die App hochgeladen werden. Dazu wird ein Konto benötigt und eine Anmeldung via e-Mail oder Telefonnumer.

    Laden Sie sich als erstes Instagram für iOS oder Instagram für Android herunter.
    Tippe hier auf „Registriere dich“, erscheinen zwei Optionen.
    Wählen Sie den Punkt „Mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse anmelden“.
    Nach der Registrierung haben Sie Zugriff auf Instagram, auch ganz ohne eine Verbindung zu Facebook.

Instagram wird Ihnen in Zukunft in mehreren Situationen die Verbindung zu Facebook vorschlagen, diese können Sie jedoch stets ablehnen.

 

 

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Wichtig für Social Media Marketing

Durch die Öffnung der API (Programmierschnittstelle – Application Programming Interface) können Dienstleister Werbung auf Instagram für Kunden schalten, sie automatisiert starten lassen und analysieren. Den Instagram-Nutzern wird also mehr Werbecontent angezeigt von Accounts, denen sie nicht folgen. Mit monatlich 1 Mrd. aktiven Nutzern entwickelt sich Instagram zu einer bedeutenden Plattform für Mobile-Werbung. Analysten schätzen, dass die App im Geschäftsjahr 2015 satte 600 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen generiert hat.

 

 

Interview

„Online Marketing Rockstars“ hat 2015 Amy Cole, die derzeit Instagram in Europa mit aufgebaut hat, gesprochen.

Online Marketing Rockstars: Amy, wie wichtig ist es für ein Unternehmen oder eine Marke, viele Follower auf Instagram zu haben, wenn sie auf der Plattform werben wollen?

Amy Cole: Instagram ist der perfekte Ort, um eine Community aufzubauen, die sich mit der jeweiligen Marke identifiziert. Für den Anfang reicht es, einen Account anzulegen, damit wir wissen, dass ein wirkliches Unternehmen hinter der Werbung steht. Allerdings ist es leichter, wenn eine Marke schon vorher ausprobiert hat, welche Inhalte gut ankommen. Es ist außerdem wichtig, dass Werbetreibende die Instagram-Community und ihre Denkweise verstehen. Sie sollten wissen, was für eine Art von Content die Instagrammer in ihrem Feed sehen wollen.

Online Marketing Rockstars: Welche Ratschläge hast du für Instagram-Einsteiger?

Amy Cole: Wenn ein Unternehmen oder eine Marke bei Instagram aktiv werden will, ist es wichtig, vorab ein paar Fragen zu klären: Wenn deine Marke eine Person wäre, wie wäre sie? Was hätte sie an? Was würde sie tun? Worüber würde sie reden? Was wären einzigartige Dinge, die sie auf Instagram teilen würde? Wenn diese Dinge klar sind, ist es viel leichter, eine Community aufzubauen.

 

 

Mehr Follower? Was tun?

    Warte nicht darauf gefunden zu werden. Kommentiere und vor allem like, was Dir gefällt. Klicke dazu auf den Entdecken-Button mittig in der unteren Menü-Leiste der Instagram-App. Gebe hier ein beliebiges Wort wie „WOW“ ein und like wild drauf los.
    Wer sieht, dass er von einer fremden Person einen Kommentar oder Like erhält, wird neugierig und besucht dann oft auch dessen Seite. Mit etwas Glück wird der betreffende User dein nächster Follower.
    Ebenso wichtig ist es, anderen Profilen zu folgen. Gefällt dir eine Person beziehungsweise magst Du deren Fotos? Werde doch einfach Follower. Meist bedanken sich User im Gegenzug mit der gleichen Aktion.

 

 

Instagram-Profil richtig bekannt machen

Bekannt ist Instagram für seine Hashtags. Indem Du eine Raute (#) vor ein Wort setzt, wird das zugehörige Bild in der Suche durch diesen Begriff gefunden. Schreibe unter das Bild also #Chip, findet jeder das Foto, der in der Suche „Chip“ eingibt.
– Generell gilt bei der Verwendung von Hashtags: Je mehr desto besser. Du solltest jedoch darauf achten, nur aktuelle und sinnvolle Hashtags zu benutzen und es nicht zu übertreiben, da man ab einem gewissen Punkt von der Community als „Likegeil“ abgestempelt wird.
– Gehe aktuelle Trends mit. Auch wenn Du kein großer Fan von Worten wie „YOLO“ und „SWAG“ bist: solche In-Begriffe werden oft von anderen genutzt und ebenso gesucht.
– Es gibt aber auch die Evergreens unter den Hashtags. Hierzu zählen unter anderem #instagood, #no filter und #photooftheday. Die werden täglich zu Tausenden benutzt und somit auch oft gesucht. Gebe in der Suche einen Begriff ein, sieh nach, wie viele Einträge er hat. So kannst Du die Beliebtheit von Hashtags prüfen.
– Mit Apps wie „TagsForLikes“ erhältst Du eine Vielzahl an beliebten Hashtags. Die kannst Du einzeln oder gleich im Gesamtpaket kopieren. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar.
– Verwende nicht nur beliebte Begriffe, sondern beschreibe auch mittels einiger Hashtags, was auf dem Bild zu sehen ist. Damit dein Plan mehr Follower zu bekommen nicht zu offensichtlich ist, sollten diese am Anfang stehen. Beschreibende Hashtags können beispielsweise #food, #friends, #love, oder #me sein.
– Dir ist auch bestimmt schon aufgefallen, dass die meisten Hashtags Englisch sind. Das liegt daran, dass Instagram international genutzt wird. Ein #ich würde nur in Deutschland gesucht, ein #me hingegen findet auf der ganzen Welt seine Sucher. Da der Großteil der Nutzer seine Hashtags auf Englisch schreibt, solltest Du das ebenfalls tun.

 

 

Die richtigen Photos verwenden

    Art der Fotos: Überlege Dir gut, welche Fotos Du auf Instagram hochlädst. Es können entweder gesammelte Werke und Schnappschüsse aus deinem Leben sein oder Du versuchst dich an einer Themen-Seite. Binde dich fest an ein Thema und poste nur Bilder, die beispielsweise mit Autos oder Mode zu tun haben.
    Qualität: Niemand schaut sich gerne verpixelte Bilder an. Achte genau darauf, dass Du nur Bilder hochlädst, die gut aussehen und originell sind. Das zwanzigste Bild von deiner Katze wollen wahrscheinlich nur wenige Nutzer sehen.
    Filter: Mit den Filtern musst Du es zwar nicht übertreiben, allerdings ist Instagram bekannt dafür. Deshalb solltest Du sie auch nutzen. Das hat auch den Vorteil, dass deine Bilder oft nicht noch zusätzlich bearbeiten müssen.
    Regelmäßigkeit: Lade unbedingt regelmäßig Bilder hoch. Bringe keine neuen Inhalte, springen Follower unter Umständen ab.

 

 

Die neusten Instagram-News, the „next big thing“

Es gibt auch einen Instagram-Presse Account. Darauf werden die aktuellsten Entwicklungen vorgestellt. Wie zum Beispiel die neue Kommentier-Funktion von Instagram. – > https://instagram-press.com/blog/2017/08/15/keep-the-conversation-going-with-comment-threads/?utm_content=buffer8f9f0&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

 

 

Wie lange wird ein Instagram-Post wahrgenommen?

 

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WEitere Infos dazu in diesem Artikel. – > http://www.lead-digital.de/aktuell/social_media/blogger_underdogs_im_influencer_marketing_sponsored_post#sthash.jGPAao6r.uxfs

 

 

(Julius „ItzJUl“ erklärt euch Instagram; Länge: ca 8 Minuten)

 

 

Influencer

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Pinterest

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren. Der Name Pinterest ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern pin ‚anheften‘ und interest ‚Interesse‘. Gemeint ist damit, dass man durch das öffentliche „Anheften“ an der digitalen Pinnwand seine eigenen Interessen herausstellen kann. Diese können öffentlich und seit Ende 2012 auch privat abgespeichert werden.

Auch im Onlinemarketing sowie in der Public Relations und im Social Media Marketing gewinnt Pinterest immer mehr an Bedeutung. Viele deutsche Unternehmen beziehen mittlerweile das Bildernetzwerk in ihre Marketingstrategie ein.

 

 

Marktanteil von Social Media Seiten nach Seitenaufrufen weltweit

Pinterest geizt mit offiziellen Nutzerzahlen, weltweit wurden im Jahr 2016 100 Millionen aktive Nutzer gemeldet, am Ende des Jahres 2018 sollen es nach eigenen Angaben sogar 250 Mio. gewesen sein. 20 Prozent davon übrigens Männer. 2 bis 3 Prozent davon dürften deutsche Nutzer sein. Zahlen aus den USA legen nahe, dass die Pinterest-Nutzung wächst, und selbst wenn wir ein leichtes Wachstum unterstellen, dürfte es in Deutschland nach wie vor nicht mehr als 2,5 Millionen aktive Nutzer geben. Das bestätigt auch Statista.

 

 

Performance

Am besten kommt „Content mit Mehrwert“ bei den Nutzern von Pinterest an. Das bestätigt auch eine Übersicht über die Top Ten Pinterest User in Deutschland. Dazu gehören so genannte „DIY – Do it yourself“ – Anleitungen wie Rezepte, Möbel, Schnittmuster und mehr.

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Prognose

(Quelle: eMarketer)
(Quelle: eMarketer)

 

 

 

 

Video

 

(Quelle: Svenja erklärt Pinterest auf YouTube; 17.06.2015; Länge: 3:30 Minuten)

 

 


Wie ist das mit dem Urheberrecht und mit der Haftung?

Wer Inhalte auf Pinterest teilt, trägt selbst die Haftung dafür, dass nicht gegen das Urheberrecht verstoßen wird. Urheberrechtlich geschützte Werke dürfen nur mit Zustimmung des Urhebers veröffentlicht und vervielfältigt werden. Inhalte auf Pinterest werden bewusst veröffentlicht, und somit muss als Privatperson dafür gehaftet werden. Dabei liegt das Risiko nicht bei den Plattformen, sondern bei den Nutzern. Entscheidend ist der Unterschied zwischen Urheberrecht und Haftung. Werden Inhalte geteilt, sind rechtlich zwei Fragen zu stellen:

 

Darf ich den Inhalt teilen?

    Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nur mit Einwilligung derer Inhaber vervielfältigt oder öffentlich zugänglich gemacht werden. Das trifft auf alle Fotografien und Videos, fast alle Zeichnungen und Grafiken sowie auf längere Texte zu.

 

Hafte ich für Rechtsverletzungen der geteilten Inhalte?

    Wer bewusst fremde Inhalte verbreitet, macht sich diese zu Eigen. Das bedeutet übersetzt, derjenige muss für die Rechtsverletzungen, die von den Inhalten ausgehen, einstehen. Wer zum Beispiel ein Video mit Ausschnitten aus einem aktuellen Kinofilm auf seiner Seite einbindet, haftet für die Urheberrechtsverletzung des Uploaders. Wer einen RSS-Feed einbindet, in dem jemand beleidigt wird, muss auch für die Beleidigung einstehen.

 

Wie diese Fragen beantwortet werden, hängt von der Art des Teilens ab:

    Teilen durch das Verlinken von Inhalten
    Teilen durch das Verlinken von Inhalten – Beim reinen Verlinken von Inhalten per Verweis, ist das rechtliche Risiko sehr gering.

– > Beim reinen Verlinken von Inhalten per Verweis, ist das rechtliche Risiko sehr gering.

Mit Verlinken sind reine Verweise (Hyperlinks) auf andere Websites gemeint. Das heißt ein Text, eine Grafik oder sonstige Elemente werden mit Web-Adressen hinterlegt, zu denen die Nutzer per Klick auf den Link gelangen.

Darf ich den Inhalt teilen?

    Ja, im Prinzip darf Ihnen niemand verbieten auf andere, auch urheberrechtlich geschützte, Inhalte im Netz zu verlinken. Auch so genannte direkte Deep Links auf Unterseiten oder Bilder sind laut BGHs „Paperboy„-Entscheidung erlaubt. Linkverbote, wie sie manchmal in Impressen stehen, sind unwirksam. Nur wenn Schutzmechanismen umgangen werden, ist eine direkte Verlinkung verboten.

Hafte ich für Rechtsverletzungen der geteilten Inhalte?

– > Grundsätzlich haften Sie NICHT für die verlinkten Inhalte.

Ausnahme 1: Sie haften ausnahmsweise dann, wenn Sie sich mit den rechtswidrigen Inhalten solidarisiert haben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie eine beleidigende Aussage mit den Worten „Ich bin der gleichen Meinung“ befürworten.

Ausnahme 2: Eine zweite Ausnahme liegt vor, wenn Ihnen die Kenntnis der Rechtswidrigkeit nachgewiesen werden kann. Zum Beispiel, wenn Sie der Rechteinhaber in Kenntnis setzt, dass die verlinkte Quelle rechtswidrig ist. Oder wenn Sie auf offensichtlich rechtswidrige Inhalte verlinken, zum Beispiel auf eine Sammlung illegaler Software-Downloads. Doch auch Links auf rechtswidrige Quellen können laut BGH und BVerfG zulässig sein. Das gilt jedoch nur im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit, wenn sich zum Beispiel ein Journalist (oder Blogger) mit einer verbotenen Kopierschutzsoftware auseinander setzt und das öffentliche Interesse die Intensität der Rechtsverletzung überwiegt.

Weitere Infos dazu liefert ein Blogbeitrag von Dr. Schwenke, Rechtsanwalt Fachrichtung Urheberrecht, IT-Recht – > https://drschwenke.de/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Snapchat

Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets. Der Dienst ermöglicht es, Fotos, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an Freunde zu versenden.

Snapchat unterscheidet sich von anderen sozialen Mediendiensten in seinem Aufbau. Neben der herkömmlichen Messaging-Funktion für die Kommunikation von einer Person zur anderen oder in Gruppenchats erhalten die Nutzer keine Profile, die mit Inhalten weiter ausgebaut werden. Sie erhalten stattdessen ihre eigenen einseitig ausgerichteten Channels, über die immer wieder neue Inhalte verbreitet werden können. Deren Inhalte können andere Nutzer anschauen, jedoch nicht direkt kommentieren oder liken. Nach einiger Zeit verschwinden diese Inhalte wieder. Klassisch entspricht es eher einem Tagebuch, das sie temporär mit anderen Nutzern teilen. Kurzum erhält jeder Nutzer einen Sender und so die Möglichkeit, einen Kanal mit Fotos oder Kurzfilmen nach seinem Gusto für seine Zielgruppe zu bespielen, welche mit diversen Filtern versehen werden können.

Anfang 2017 ging Snapchat an die Börse. Die Nachrichtenagentur Reuters bezeichnete dieses Ereignis als „eine(n) der größten Börsengänge in der Technologiebranche überhaupt“. Mittlerweile liegt der Wert der Aktie unter dem Ausgabewert.

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

(Quelle: eMarketer)
(Quelle: eMarketer)

 

 

Geschichte

Snapchat wurde im September 2011 von Robert „Bobby“ Murphy und Evan Spiegel gegründet. Firmensitz ist Los Angeles, Kalifornien. Im September 2013 versandte der Dienst 350 Millionen Nachrichten pro Tag. Das Angebot eines Aufkaufs durch die Facebook Inc. für zunächst eine Milliarde und später drei Milliarden US-Dollar wurde abgelehnt. Sein Wert wurde im September 2015 mit 19 Milliarden US-Dollar beziffert. Im April 2016 sahen ca. 100 Millionen aktive Nutzer täglich 10 Milliarden Video-Clips. Mit dieser Aktivität liegt Snapchat weltweit noch vor Facebook, das auf ca. 8 Milliarden tägliche Video-Aufrufe kommt.

Im Juni 2017 bot Snapchat eine neue ortsbasierte Funktion, die „Snap Map“, an. Mit dieser ist es Benutzern möglich, den eigenen Standort zu teilen, aber auch die Position der eigenen Kontakte und Stories an bestimmten Orten zu finden.

Datenschutz

Snapchat räumte sich 2015 das unwiderrufliche Recht ein, die auf den Servern des Unternehmens gespeicherten Bilder seiner Nutzer zu verwenden, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Mit einer Neufassung der Datenschutzrichtlinien des Dienstes vom November 2015 darf Snapchat auch Name, Bild und Stimme seiner Nutzer in sämtlichen Medien unbefristet verwenden. Bild und Stimme sollen dabei in den sogenannten „Live Stories“ verwendet werden dürfen. Eine Nutzung von Snapchat gilt als Einverständniserklärung zu diesen Geschäftsbedingungen. Mehr dazu lieferte ein Artikel in der taz. – > http://taz.de/Privatsphaere-bei-Snapchat/!5243057/

Performance

 

Screenshot_Snapchat

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(Lilie erklärt Snapchat; Länge: 6:45 Minuten)

 

 

Die neue Funktion „Snap Map“

Sehen, wer von meinen Snapchat-Freunden gerade wo ist.

– > https://www.youtube.com/watch?v=zdmO5g7oe8w

 

(Quelle: I&U Tv Juli, 2017; Länge: 0:51 min)

 

 

Mehr zum Thema Snap Map in dieser Anleitung: -> http://support.snapchat.com/de-DE/a/snap-map-about

 

 

 

 

Wichtig für Social Media Marketing Manager

 

> Ads on Snapchat. – > https://www.snapchat.com/l/de-de/ads

 

 

Wachstum?

(Quelle: Snap Inc,)
(Quelle: Snap Inc,)

 

 

Snapchat im Employer-Branding bei REWE – > https://link.springer.com/article/10.1007/s12176-017-0057-8

 

 

 

 

 

 

 

 

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