Google+ und Youtube

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Social Media Marketing Manager/-in

 

 

 

 

 

Google+ und YouTube

 

 

Wo steht Google+ im Vergleich?

 

So sehr Google den Suchmaschinen-Markt (Marktanteil 94%) dominiert, so schwer tut sich Google mit seinem Nettzwerk. Google+ heißt dies und ist ein soziales Netzwerk des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Nach eigenen Angaben ist das Netzwerk eine „soziale Schicht“, die viele der unternehmenseigenen Produkte erweitert. Es unterscheidet sich damit von den meisten anderen sozialen Netzwerken, deren Zugang sich auf einen einzigen Webauftritt beschränkt.

Nach anderen Quellen wird das Netzwerk jedoch auch als reines Wettbewerbsprodukt (zu Facebook und Co.) gesehen. Das Netzwerk ist nach eigenen (Google) Angaben weltweit das zweitgrößte soziale Netzwerk. Oder?

 

 

Marktanteile-von-Social-Media-Seiten-nach-Seitenabrufen-2015

 

 

Geschichte

Die Internetseite Google+ ist seit dem 28. Juni 2011 erreichbar. In einer frühen Phase war das Registrieren nur auf Einladung durch einen vorhandenen Benutzer möglich. Seit dem 20. September 2011 kann man sich auch ohne Einladung bei dem sozialen Netzwerk registrieren. Zu Beginn lag das Mindestalter bei 18 Jahren, welches ab dem 27. Januar 2012 auf 13 Jahre gesenkt wurde.

Im April 2012 wurde das Design überarbeitet, zu diesem Zeitpunkt waren 170 Millionen Benutzer registriert, im Juni 250 Millionen. Zum Jahresende 2012 wurde die Nutzerzahl von Google selber mit 500 Millionen beziffert, davon seien 135 Millionen aktiv. 2013 erklärte Google, dass 190 Millionen aktive Nutzer bei Google+ wären.

Am 25. April 2014 gab es Pressemeldungen über einen Umbau von Google+. Der bisherige Projektleiter Vic Gundotra verlasse den Konzern. Etwa 1000 Entwickler würden abgezogen und bei anderen Produkten eingesetzt. Google+ bleibe als Plattform bestehen, die Integration mit anderen Google-Diensten werde aber nicht mehr weitergeführt, berichteten die Financial Times und der Onlinedienst TechCrunch.

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

 

Quelle: eMarketer; GlobalWebIndex; 2. Quartal 2012; Monatlich aktive Nutzer
Quelle: eMarketer; GlobalWebIndex; 2. Quartal 2012; Monatlich aktive Nutzer

 

 

Performance

Google bietet diesen Dienst einerseits Privatpersonen (natürlichen Personen) an, andererseits aber auch Firmen, Institutionen, Vereinen und anderen nicht-natürlichen Personen wie etwa Familien. Bis Juli 2014 mussten sich Privatpersonen mit ihrem Klarnamen, also dem tatsächlichen Vor- und Nachnamen anmelden. Es ist aber möglich, einen sogenannten Alias als Pseudonym zu verwenden. Die Präsenz einer natürlichen Person nennt Google „Google+ Profil“, während die einer nicht-natürlichen Person als „Google+ Seite“ bezeichnet wird. Beide Formen unterscheiden sich in ihrer Darstellung, aber auch in ihren Möglichkeiten geringfügig.

 

 

Erklärvideo

 

Von Google selbst:

– >  http://www.youtube.com/watch?v=QnANHd_kqBQ

 

(Quelle: Google über Google+, 15.05.2013; Länge: 1:13 Minuten)

 

 

Von einem deutschen Youtuber – Valentin Möller

– > https://www.youtube.com/watch?v=e84VmXGmnnM

 

(Quelle: Valentin Möller auf Youtube, 06.05.2014, Länge ca. 13 Minuten)

 

Spannend sind vor allem die Google+-Sammlungen und die zahlreichen Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Google-Anwendungen. Mehr dazu in einer Info von Google selbst … – > http://www.google.com/intl/de/+/learnmore/

 

 

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Youtube

 

YouTube ist ein 2005 gegründetes Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens YouTube, LLC, seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google Inc.. Die Benutzer können auf dem Portal kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen. Im Jahr 2015 machte YouTube 3,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, größtenteils durch das Abspielen von Werbespots.

 

Performance

Videos können zu YouTube in verschiedenen Formaten (wie beispielsweise AVI, MPEG, WMV oder QuickTime) hochgeladen werden. Empfohlen wird eine Videoauflösung von mind. 480×360 Pixeln oder höher. Die Videos werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format und in MP4/WebM-Container mit H.264-Codec überführt. Die Skalierung eliminiert eventuelle Qualitätsverluste, die durch eine verlustbehaftete Formatkonvertierung entstehen können. Die Beschränkung der Dateigröße auf der Client-Seite liegt bei 20 GB, jedoch ist ab 2 GB Java nötig. Ein wiederaufnehmbares Hochladen ist ebenfalls möglich.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Statistik Youtube Nutzung 2018
Diese Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage zur regelmäßigen Nutzung von YouTube durch Jugendliche in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2018. Ein Drittel (35 Prozent) der befragten 12- bis 19-jährigen Mädchen gaben an, das Videoportal YouTube täglich oder mehrmals pro Woche zum Ansehen von lustigen Clips zu nutzen. Bei den befragten Jungen waren es dagegen rund 47 Prozent, die sich auf YouTube lustige Videos angesehen haben.

 

 

Wer verdient am meisten und wieviel?

(Quelle: Forbes. Diese Statistik zeigt die zehn bestverdienenden YouTube-Stars weltweit im Jahr 2016/17. Der britische YouTuber und Let's Player Daniel Middleton nahm vom 01. Juni 2016 bis zum 01.06.2017 über 16 Millionen US-Dollar über YouTube ein und belegte damit den ersten Platz in dem Ranking.)
(Quelle: Forbes. Diese Statistik zeigt die zehn bestverdienenden YouTube-Stars weltweit im Jahr 2016/17. Der britische YouTuber und Let’s Player Daniel Middleton nahm vom 01. Juni 2016 bis zum 01.06.2017 über 16 Millionen US-Dollar über YouTube ein und belegte damit den ersten Platz in dem Ranking.)

 

 

Deutsche YouTube Kanäle nach geschätzten Werbeeinnahmen

(Quelle: Faktenkontor. Diese Statistik zeigt ein Ranking der deutschen YouTube-Kanäle nach der Höhe der Werbeeinnahmen im Jahr 2017. Dabei liegt Promiflash mit Werbeeinnahmen in Höhe von etwa 916.000 Euro an der Spitze des Rankings.)
(Quelle: Faktenkontor. Diese Statistik zeigt ein Ranking der deutschen YouTube-Kanäle nach der Höhe der Werbeeinnahmen im Jahr 2017. Dabei liegt Promiflash mit Werbeeinnahmen in Höhe von etwa 916.000 Euro an der Spitze des Rankings.)

 

 

(Quelle: Horizont. Erhebung durch Nielsen. Diese Statistik zeigt die Top-10-Werbungtreibenden auf YouTube in Deutschland im Jahr 2017. An der Spitze des Rankings liegt L'Oreal mit Werbeausgaben in Höhe rund zwölf Millionen Euro.)
(Quelle: Horizont. Erhebung durch Nielsen. Diese Statistik zeigt die Top-10-Werbungtreibenden auf YouTube in Deutschland im Jahr 2017. An der Spitze des Rankings liegt L’Oreal mit Werbeausgaben in Höhe rund zwölf Millionen Euro.)

 

 

 

 

YouTube Kanal

Ein YouTube-Kanal (englisch Channel) ist der individuelle Bereich eines YouTube-Benutzers. Hier findet man unter anderem die öffentlichen Videos, Playlists und Informationen über den Kanal. Der Kanal lässt sich individuell gestalten; so kann man beispielsweise das Titelbild ändern, den Titel des Kanals ändern und Module wie Playlists hinzufügen und löschen.

Seit einiger Zeit veröffentlicht YouTube unter der Bezeichnung YouTube TV auch eigene Kanäle, die teilweise in Zusammenarbeit mit großen Fernsehsendern entstehen. Im Oktober 2012 kündigte das Unternehmen an, das Angebot auch in Deutschland zu starten. Von insgesamt 60 Kanälen sollen 12 für hiesige Nutzer abrufbar sein. Zu den bekanntesten deutschsprachigen YouTube-Kanälen gehören Gronkh, Y-Titty, LeFloid, DieAussenseiter, ApeCrime, PietSmiet, iBlali, Sarazar, Dner, unge und albertoson.

YouTube bietet die Möglichkeit an, Videos auf der eigenen Website einzubinden. Dazu stellt YouTube auf der jeweiligen Videoseite unter Weiterleiten → Einbetten selbst einen Codeausschnitt zur Verfügung, der das Video in einem Inlineframe darstellt.

 

 

 

Lizenzübertragung

In den Geschäftsbedingungen (Paragraph 10) behält sich YouTube vor, hochgeladene Inhalte (Videos) weiterzuverkaufen oder (unter) zu lizenzieren, ohne den Autor vorher zu fragen.

 

Der GEMA-Streit

„Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.“

 

Die GEMA bezeichnete diese Formulierung als irreführend: YouTube habe nie eine Lizenzierung durch die GEMA beantragt; die Auswahl der Videos sei darüber hinaus rein zufällig. Die GEMA hatte daher Unterlassungsklage gegen die Einblendung der Hinweistafeln beim Landgericht München beantragt. Am 25. Februar 2014 wurde der Klage stattgegeben. Das Landgericht München I urteilte, dass die Hinweistafeln eine „absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA“ seien. Der Text wurde daraufhin geändert in:

 YouTube_blocked_Germany_GEMA_de


„Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.“


Am 7. Mai 2015 wurde das Urteil durch das Oberlandesgericht München weitgehend bestätigt.

Am 1. November 2016 verkündete YouTube, sie habe sich mit GEMA geeinigt. Die zukünftigen Lizenzierungsabgaben und Abgeltungen rückwirkend bis 2009 wurden vereinbart und die Sperre von Musikvideos mit Musik der von der GEMA vertretenen Musiker aufgehoben. Über die Höhe der von YouTube an die GEMA pro Abruf entrichteten Beträge wurde Stillschweigen vereinbart.

 

 

YouTube-Gemeinschaftsrichtlinien

Nach den Richtlinien von YouTube sind die folgenden Inhalte und Beiträge unerwünscht:

    Nacktheit oder pornographische Inhalte
    schädliche oder gefährliche Inhalte
    gewalttätige oder grausame Inhalte
    Beiträge mit ungeklärtem Urheberrecht oder Urheberrechtsverletzungen

    hasserfüllte Inhalte oder Aufstachelung zur Gewalt gegen Einzelpersonen oder gegen Gruppen aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Behinderung, Geschlecht, Alter, Nationalität, Veteranenstatus oder sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität

    bedrängendes Verhalten, Nachstellung („stalking“), Drohungen, Belästigungen, Einschüchterungen, Eingriffe in die Privatsphäre oder Offenlegung personenbezogener Daten anderer.

 

 

Buchtipp!

Play!: Das Handbuch für YouTuber. Alles für Deinen perfekten YouTube-Kanal: Channels planen, Videos drehen, Reichweite bekommen, Geld verdienen (von Christine Henning)

 

 

Ablauf für den Aufbau eines YouTube Channels für den Social Media Manager:

    Strategie mit Hinzuziehen des Unternehmens, Social Media Managers, Social Media Beraters, Social Media Communitymanagers
    Ziele, Video-SEO, Inhalt, Onlineaffinität, KPI´s
    Konzeption der Kampagne
    Landingpage
    Ressoucen planen auch für die Interaktion, Communityaufbau mit den Nutzern
    Vorbereitung der Plattform durch den Social Media Manager sowie Konzeption der Onlineverbreitung
    Virale Streuung des Videos im Netz mit zusätzlicher Streuung durch bezahlte Werbung

 

 

Mögliche Kennzahlen für den SoMeMa:

    1. Klicks/Aufrufzahlen
    2. Zuschauerbindung
    3. Kommentare
    4. Bewertung
    5. Facebook, Google+ und Twitter
    6. Favorit-Kennzeichnung
    7. Links und Einbettungen

 

 

 

Vorbilder! So nutzen deutsche Lebensmittelhändler YouTube – > http://www.absatzwirtschaft.de/kochen-lernen-mit-aldi-und-co-so-nutzen-deutsche-lebensmittelhaendler-youtube-61481/

 

 

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