Social SEO – Social Media und Suchmaschinenoptimierung

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Social Media Manager/-in

 

 

 

 

 

Social SEO – Social Media und Suchmaschinenoptimierung

 

Social Media hat, wie wir gelernt habem, einen Einfluss auf Suchmaschinenergebnisse. Die Disziplin, die sich damit beschäftigt, wie Du Social Media für die Sichtbarkeit der eigenen Webseite nutzen kannst, nennt sich Social SEO (Search Engine Optimization).

Für die steigende Beliebtheit von Social SEO ist unter anderem die Korrelation zwischen Social Signals und der Positionierung einer Seite verantwortlich. Als Social Signals (soziale Signale) bezeichnet man das Resultat einer Interaktion eines Nutzers mit sozialen Daten. Zu den Social Signals gehören beispielsweise Likes, Shares, Kommentare, ReTweets, +1 (PlusOnes), Repinns und sämtliche anderen Aktionen, die ein Nutzer mit Inhalten innerhalb eines sozialen Netzwerkes ausführen kann. Viele Social Signals suggerieren den Suchmaschinen, dass ein Inhalt relevant ist, und relevante Inhalte genießen höhere Sichtbarkeit.

Social Signals für deine Webseite – > www.socialsignals.de

Weitere Tipps dazu auch im Buch „Social Media Manager“ von Vivian Pein ab Seite 268!!

 

 

 

SEO To-Do-Liste

Grundlagen

– Schreibe lieber wenige ausführliche Beiträge (Thema ganzheitlich abbilden) statt viele kurze Beiträge.

– Starker Content für den Nutzer sollte immer an erster Stelle deiner Überlegungen stehen

– SEO hat auch eine sehr technische Seite, für die du dir einen Webmaster suchen solltest, wenn Du selbst nicht fit genug bist

– Optimierung jeden Beitrag und jede Seite zunächst möglichst nur ein Keyword

– Starte mit einer Keyword-Recherche! (Google Adwords)

 

 

Keywords

Keyowrds sollten bewusst und sorgwältig gewählt werden. Lieber wenige gute und für dich relevante Keywords, als viele allgemeine. Nutze für die Recherche Tools wie den Google Keywordplanner http://answerthepublic.com oder https://hypersugget.com

– Prüfe, ob das Keyword ein relevantes Suchvolumen hat (z.B. 400 Suchen pro Monat in einer Nische, min. 1000 bei breiteren Themen)

– Formuliere Keywords so, wie der Nutzer danach sucht. Einen Hinweis dafür gibt dir Google mit den vorgeschlagenen Suchbegriffen, wenn du selbst eine Suchanfrage zu deinem Thema auslöst

– Verwende jedes Keyword einzigartig (Lege z.B. nur eine Seite zum Thema „Yoga für Schwangere“ an)

– Schau nach, zu welchen Keywords die Konkurrenz rankt. Im einfachsten bei Google

– Nutze kurze (Short Tail) und auch zusammengesetzte längere (Long Tail) Keywords („Schuhe“ vs. „Babyschuhe für Mädchen blau“)

 

 

Der Titel einer Seite / eines Blogeintrages

Wichtiger Faktor, da Google hier ausliest, worum es auf der Webseite geht. Auch der Nutzer braucht diese Information. Wenn er durch einen guten Titel eher auf deine Seite klickt als auf eine andere, erkennt auch Google als positive Nutzerfahrung und rankt dich langfristig höher.

– Das Keyword kommt im Titel vor

– Das Keyword steht möglichst am Anfang vom Titel

– Der Titel hat eine klare Aussage

– Der Titel ist zwischen 40 und 60 Zeichen lang

– Der Titel ist einzigartig und wurde so noch nicht verwendet auf deiner Seite

 

 

Inhalt & Struktur

– Schreibe einen ausreichend langen Text pro Seite / Blogbeitrag (300 bis 500 Wörte Minimum)

– Halte Inhalte auf einem aktuellen Stand bzw. aktualisiere ältere Artikel um sie länger zu machen

– Schreibe statt vielen sehr flachen / kurzen Artikeln lieber wenige ausführliche längere

– Bringe das Keyword mehrfach im Text unter

– Achte dabei auf die Keyword-Dichte (2-5 % Gesamttext)

– Verwende verwandte Keywords im Text (zu finden z.B. über verwandte Suchanfragen in Google)

– Biete Multimedia-Elemente wie Videos, Bilder, Umfragen, Slideshows, etc.

– Strukturiere deine Texte mit Zwischenüberschriften, Listen, Absätzen

 

 

Überschriften

– Schreibe das Keyword in H!-Überschrift (Das ist die Hauptüberschrift)

– Verwende die H1-Überschrift nur einmal auf jeder Seite

– Nutze verwandte Keywords in den Überschriften (H2, H3, H4)

 

 

Bilder

– Verwende möglichst in jedem Beitrag / auf jeder Seite Bilder

– Der Dateiname und der Alt-Text des Bildes sollte das Keyword enthalten

– Optimiere Bilder so, dass die Qualität gut ist, die Dateigröße aber möglichst klein

 

 

URL

– Verwende „sprechende URLs“ (auto.de/autoreifen/winter statt auto.de/p12/1293.html

– Halte URLs so kurz wie möglich

– Schreibe das Keyword in den Titel und in die Beschreibung vom Meta-Text

– Deine Meta-Beschreibung sollte zum Klicken anregen

– Deine Meta-Beschreibung (Description) sollte maximal 160 Zeichen lang sein

 

 

Interne & Externe Links

– Verlinke intern zu anderen relevanten Seiten

– In den intern verlinkten Wörtern sollten die relevanten Suchbegriffe der Zielseite enthalten sein

– Statte ältere Artikel nachträglich mit Links zu passenden neueren Artikeln aus

– Setze externe Links, die dem Nutzer weiterhelfen

– Repariere kaputte Links (z.B. wenn es eine Zielseite nicht mehr gibt)

 

 

Backlinks

– Prüfe, ob die Seite über Backlinks verfügt. Dies kannst Du zum Beispiel mit dem Tool www. backlinktest.com herausfinden

– Backlinks sollten Themenrelevant sein

– Versuche, dass Backlinks auch mal auf Unterseiten verlinken

– Die Linktexte der Backlinks sollten unterschiedlich sein

– Auch sollte hier und da Bilder zur eigenen Seite linken

– Arbeite mit Gastveitrögen und Kooperationen, um an Backlinks zu kommen

– Bitte deine Kunden und Geschäftspartner darum, einen Link zu setzen. Gib Partnern z.B. eine Referenz

 

 

Technisches SEO

– Halte die Ladezeit deiner Seite gering (Text via https://tools.pingdom.com)

– Erstelle eine robot.txt

– Nutze Google Page Speed Insights

– Installiere die Google Search Console

– Installiere Google Analytics

– Achte auf einen seriösen und hochwertigen Hosting-Anbieter

– Achte darauf, ob die URL mit www. oder ohne WWW ausgegeben wird. Für Google muss es eindeutig sein, da sonst Duplicate Content entsteht

– Nutze möglichst ein SSL-Zertifikat

– Nutze Rich Snippets, valides HTML und achte auf die Hierachie der Elemente (H1, H2, ..)

– Autor-Seiten oder Tag Seiten sollten auf „No-Index“ gesetzt sein

– Achte darauf, dass die Seite (responsiv) für mobile Geräte optimiert ist

 

 

Social Media

– Lege Social Media Profile an, die aktiv betrieben werden und auf deine Seite linken

– Fordere User an passender Stelle auf, Inhalte zu teilen

– Installiere Sharing-Buttons, mit denen Nutzer deine Blogartikel teilen können

– Nutze einen Blog für dein SEO (Google mag gut gepflegte Blogs und hier kannst Du sehr gut Themen behandeln, für die sich keine eigene Seite lohn)

 

 

Social SEO Experte Maximilian Muhr im Interview mit t3n

(Quelle: t3n Magazin auf youtube, Juni 2012; Länge: 10 Minuten)

 

 

 

 

 

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