Was Sie schon immer über Twitter wissen wollten…

Portrait Tan Siok SiokAuf dem Filmfest in Oldenburg im letzten September bekam ich die Gelegenheit, einen tollen Dokumentarfilm über “das Phänomen Twitter” zu sehen. Jeder Filmbesucher, der einen eigenen Twitter-Account besitzt, durfte während der Vorstellung mit den Protagonisten im Film als auch mit der Filmemacherin live “chatten”. Ein großer Spaß! Das Projekt, das sich “Twittamentary” nennt, fand ich so interessant, dass ich einen Tag später ein langes Interview mit der südkoreanischen Filmemacherin geführt habe. Im Anschluss an die Vorführung in Oldenburg ist Tan Siok Siok mit ihrem Film um die Welt gereist. Und seit gestern ist der Film auch online im Netz abrufbar – gegen eine kleine Spende. Jeder, der Lust hat, mal zu twittern oder mehr über Twitter erfahren möchte, dem empfehle ich die 64minütigen Dokumentation, die Du dir hier ansehen kannst.

IPhone: Der dritte Schritt

ITunes 2009_Screenshot

ITunes 2009_Screenshot

Münster – Einer der Gründe, warum ich mir das IPhone gekauft habe, hat sicherlich auch mit dem großen Angebot der zahlreichen (auch kostenlosen) Applikationen für mein neues Smartphone zu tun. Mit den “Apps”, die der IPhone-Besitzer über das Musikportal ITunes bezieht, kann der User beispielsweise Gehirnjogging betreiben (Dr. Kawashima), er kann sich Verbindungen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs (ZugInfo) anzeigen lassen oder mit GoogleEarth um die Welt reisen. Die besten Apps (angeblich soll es schon über 400.000 Apps geben) hat das Portal 10 TopTenREVIEWS zusammengestellt. Einer der Favoriten bei TopTenREVIEWS ist auch mein Favorit. Das Programm heißt “Shazam” und es “erkennt” ein Musikstück, das im Radio oder von CD/DVD/LP gespielt wird. Innerhalb von 30 Sekunden gibt es Informationen wie Künstler, Name des Stücks und von welchem Album das Stück stammt, bekannt. Wie “Shazam” funktioniert erklärt ein Video zum App Shazam, das Mitarbeiter des Portals zur Erklärung der Applikation online gestellt haben.

Stern Titel 37_2009Neben vielen sinnlosen Apps wie den unzähligen Spielen, Ratgebern und sonstigen Applikationen, von denen ich nur einige wenige kurz getestet – aber dann wieder per “Festhalten” von meinem IPhone gelöscht habe, habe ich mich noch für ein weiteres hilfreiches App, das App “Facebook” entschieden. Denn ohne soziale Vernetzung wird sich angeblich bald die Zahl der eigenen Freunde verringen. Das hat zumindest der “Stern” in seiner großen Titelstory vor zwei Wochen verraten. (Ein Tipp von Florian Treiss in seinem Blog trice.de.) Apropos Medienmacher. Der Axel-Springer-Verlag wird alle seine Mitarbeiter nach und nach mit dem IPhone ausstatten. Somit wird der Springer-Verlag zum größten Apple-Kunden Deutschlands. Noch Fragen? Das erklärt zumindest auch die unkritische Berichterstattung über das Smartphone auf allen Kanälen des Konzerns. So unkritisch werde ich an dieser Stelle nicht berichten. Versprochen. Bis zur (kritischeren) nächsten Folge.

IPhone: Der zweite Schritt

ITunes 2009_Screenshot

ITunes 2009_Screenshot

Münster – Wenn die SIM-Karte erfolgreich eingesetzt wurde und das neue IPhone das erste Mal eingeschaltet wird, passiert zunächst einmal gar nichts. Apple verlangt nach einer Zusammenarbeit mit dem Musik- und inzwischen auch Film- Podcast- und Applikation-Portal ITunes. Ziemlich clever. Das heißt, wer die ITunes-Software noch nicht auf dem PC installiert hat, für den bleibt auch der IPhone-Bildschirm schwarz. Nach einer erfolgreichen Installation der neuesten Version von Itunes allerdings, eröffnen sich dem neuen IPhone-Besitzer vielzählige, ungeahnte Möglichkeiten mit seinem neuen Spielzeug. Nicht zuletzt die zahlreichen sog. “Apps”, Kurzform für Applikations, bieten dem neuen IPhone-Besitzer viele Erleichterungen im Alltag. Welche Apps sinnvoll sind, das erzähle ich in der nächsten Folge.