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Sprinterausbau – Folge 8
Aber Fehlenanzeige! Auch diese Investition hat sich gelohnt. Weiter ging es mit dem Einbau des Küchenelements. Um keine zusätzlichen Tanks am oder unter dem Auto anbringen zu müssen, hatten wir uns im Vorfeld für die “Indoor-Variante” entschieden, also Frisch- und Abwassertank sollten unter der Spüle stehen bzw. liegen. Die Tanks hatten wir günstig bei einem Camping-/Caravanhändler in Osnabrück erstanden und danach das Küchenelement geplant. Die Breite der beiden Tanks sollte die Gesamtbreite des Schrankes ergeben. Und wie alle Teile im Auto sollte auch dieses Bauteil herausnehmbar sein.
Die einzig knifflige Aufgabe war die Beantwortung der Frage nach der Stabilität. Zum Einen sollten die Tanks herausnehmbar sein, es mussten also Öffnungen nach vorne und zur Seite vorhanden sein, zum anderen sollte man auf dem Schrank auch kochen können. Diese Frage beantwortete unser Schreiner. Für die Deckplatte nahm er eine alte Arbeitsplatte, in die die kleine Spüle hineingesetzt wurde. Zusammen mit einer Art “Halskrause” ringsum aus starkem Holz war so reichlich Stabilität vorhanden. Ich freue mich schon auf den ersten Kaffee. Doch bevor es soweit ist, gibt es noch drei, vier weitere Baustellen im Auto. Aber dazu mehr in der nächsten Folge.
TweetSprinterausbau – Folge 6
Sprinterausbau – Folge 5
Münster – Weil die Zeit bis zum ersten Reiseantritt drängt, musste die Schlagzahl erhöht werden. Jetzt musste es also Schlag auf Schlag gehen. Während die Möbel in ihre Form gebracht wurden und sowohl eine auf Wasser basierte Holzlasur sowie eine innere Dämmschicht (von Nina) erhielten, wollten wir in der Außenwand unbedingt noch einen 220 Volt Anschluss legen.
Die passende Dose haben wir im Campinghandel bestellt und den passenden Aufsatz für die Bohrmaschine im Baumarkt besorgt. Als diese beiden wichtigen Utensilien und weitere Kabel und Klemmen vorhanden waren, zeichneten wir zunächst den Ausschnitt von außen auf die Außenwand auf. Innen hatten wir die Verkleidung an dieser Stelle weggelassen. Mit etwas Schmieröl auf dem Ring wurde eine perfekte Öffnung in der Außenwand für die Außensteckdose geschaffen.
An dieser Stelle unbedingt, wie an allen anderen Bohr- oder sonstigen Schneidestellen im Auto, darauf achten, dass die “blanken” Kanten mit Lack übergepinselt werden, um eine spätere Rostbildung zu vermeiden! Zusätzliche zur vorhandenen Schaumstoffdichtung der Dose wurde anschließend die obere und vordere Kante der Dose von außen mit elastischem Silikon abgedichtet. Im Innern des Autos haben wir ein Kabel gelegt, weil die Innensteckdose im Gegensatz zur Außensteckdose nicht ganz so tief liegen sollte. Nachdem die Kabel verlegt waren, konnten wir das restliche Dämmmaterial verkleben und endlich die Innenverkleidung annieten. Das aber in der nächsten Folge. –> Folge 6, hier…
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