Kinderidylle, Arbeitswelt, Spreewald – Meine Filme vom Wochenende #15 2012

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Abwechslungsreicher kann Kino kaum sein. Ein Ausflug in den Süden Frankreichs des Jahres 1944 und später ein Rundgang durch die Büros und Kaffee-Ecken einiger Hamburger Firmen und Agenturen. Dazu am nächsten Tag ein Blick in ein französisches Hafenidyll auf einer Großbildleinwand und am nächsten Abend die Reise in den Spreewald im TV. Aber der Reihe nach. Die gedankliche Odyssee startete mit Christophe Barratier („Die Kinder des Monsieur Matthieu“) und seinem „Krieg der Knöpfe„. Die x-te Verfilmung des Kinderbuches von Louis Pergaud hat mich nicht wirklich überzeugen können. Die Geschichte zweier Kinderbanden aus den Dörfern Velrans und Longeverde wurde von 1912 […]

Versext, verzaubert und verliebt – Meine Filme vom Wochenende #14 2012

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Bevor es schon wieder in eine neue Kinowoche geht, will ich an dieser Stelle (mit etwas Verspätung) schnell noch meine Kritiken zu meinen letzten Filmbesuchen loswerden. Denn diese neuen Filme hatten es in sich. Zusammen mit meiner Frau hatte ich mich sehr auf einen Besuch der Neuauflage von James Camerons „Titanic“ gefreut. 15 Jahre nach seinem Mega-Erfolg, brachte Cameron pünktlich zum 100. Jahrestag des wohl bekanntesten Schiffsunglücks der Geschichte seine parallel erzählte Liebesgeschichte zwischen Rose (Kate Winslet) und Jack (Leonardo DiCaprio) erneut auf die Leinwände – aufbereitet in 3D. Während die einen von „Geldschneiderei“ (ARD) sprechen, boten mir die (wenigen) […]

Gehetzt, gefürchtet und geliebt – Meine Filme vom Wochenende

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Was habe ich in zahlreichen Filmkritiken über deutsche Kinderfilme geschimpft. Oh, Kinder! Dafür bin ich selbst schon übel beschimpft und auf den zahlreichen Kinderfilmfesten, die ich über die Jahre besucht habe, immer wieder schief angeschaut worden. Ist denn die Position, auch das kritisieren zu dürfen, was man liebt, keine selbstverständliche mehr? Ja, was ist schon selbstverständlich? Na, für mich war es in den letzten Jahren klar, dass skandinavische Kinder- und Jugendfilme dem deutschen Kinder- und Jugendfilm meilenweit den Rang abgelaufen haben. So weit, so schlecht. Toll, dass es Ausnahmen von Regeln gibt und dass eine davon – wie in diesem […]

Verliebt, verreist, verabschiedet – Meine Filme vom Wochenende

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Viele Kinoleute – man mag es kaum glauben – kennen das Fernsehen nicht. Sie kennen keine Vorabend-Serien, keine TV-Movies und keine Daily-Soaps. `Kino ist Kino` und `Fernsehen ist Fernsehen`, so die Meinung vieler Filmemacher. Doch die Grenzen verschwimmen. Spätestens seit Beginn der 90er, als viele mutige Chefs einiger (Pay-TV) Fernsehanstalten wie beispielsweise HBO aus den USA oder auch einige mutige Spielfilm-Redakteure hiesiger Regionalsender anfingen, Fernsehfilme auf Kino-Niveau zu inszenieren. Durch die Verzerrung dieser Grenzen tauchen immer wieder erfolgreiche TV-Serien auf der großen Kinoleinwand auf, destilliert auf Spielfilmlänge, aufgeblasen mit noch größeren Emotionen, „Die Addams Family“, „Drei Engel für Charlie“, „Sex […]

Bösartig, intrigant und kämpferisch – meine Filme vom Wochenende

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Tiere kennen keine Intrigen. Wie angenehm war da die Vorpremiere der sehenswerten BBC Earth Dokumentation „Unser Leben“ nach einigen filmischen Enttäuschungen und einer ausgiebig gefeierten Geburtstagsparty mit alten Studenten-Kollegen am Morgen nach der langen Nacht. Aber der Reihe nach. Auf einen Film hatte ich mich besonders gefreut: auf Steven Soderberghs Star-besetzte Agentenhatz „Haywire„. Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor, allein die Namen versprechen hochkarätiges Unterhaltungskino. Und was passiert? Obwohl die Hauptdarstellerin, Gina Carano, eine Multi-Martial-Arts-Expertin, hübsch anzuschauen ist, ist der Film mit ihr (übrigens noch vor „Contagion“ entstanden) nicht mehr als eine lustlos und unmissverständlich verschachtelt inszenierte kleine Fingerübung eines […]